KONSUMENTEN SIND BEREIT FÜR CLICK & COLLECT

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Online einkaufen, im Laden abholen: 60% der Kunden haben diese Option schon mal genutzt, zeigt eine Verbraucherumfrage des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) und Creditreform Boniversum. Mit einem Anteil von 64% liegt die Warengruppe Bekleidung und Schuhe bei Click & Collect ganz vorne. Jeder zweite bisherige Nicht-Nutzer kann sich zudem vorstellen, online bestellte Ware künftig im stationären Handel abzuholen. Nur 7% kennen Click & Collect gar nicht.

1. Click & Collect spart Versandkosten
E-Commerce entlastet Innenstädte vom Einkaufsverkehr, da Waren - vom täglichen Bedarf bis zu Luxusgütern - in gebündelten Lieferprozessen in die Läden oder direkt nach Hause zugestellt werden", resümiert bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Zudem unterstütze der Online-Handel die stationäre Einkaufspräsenz. "Damit kommt Click & Collect nicht nur bei Händlern und Kunden gut an, sondern auch bei Stadtplanern und letztlich der Umwelt", sagt Wenk-Fischer.
Als wichtigsten Grund für die Nutzung nannte mehr als die Hälfte der Click & Collect-Käufer die Einsparung der Versandkosten. Argumente für den Multichannel-Service sind für 48% der Nutzer auch die Flexibilität bei der Abholung. Jeder Dritte wählt das Angebot, weil kostenlose Retouren im Geschäft möglich sind oder die Abholung mit anderen Einkäufen vor Ort verbunden werden kann.

2. Problemlose Abholung
Auch die Erfahrungen mit Click & Collect sind gut: Drei von vier Nutzern gaben an, dass sie noch nie Probleme bei der Abholung der bestellten Ware im Geschäft hatten. Auch mit der Anzahl und Verbreitung der Shops, die den Service anbieten, sowohl der Angebotsvielfalt sind die Umfrageteilnehmer zufrieden. Alles in allem wird die Performance des Serviceangebots mit "befriedigend" benotet.
Die Verbraucher sind in ihrem Nutzungsverhalten ebenfalls verlässlich: 82% der Click & Collect-Nutzer gaben an, noch nie die Abholung von bestellter Waren im Geschäft versäumt zu haben. Und wie oft wird der Service genutzt? Jeder zweite Click & Collect-Kunde hat in den vergangenen zwölf Monaten zwei- bis fünfmal auf diese Weise eingekauft. Rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer nur einmal bzw. gar nicht (4%). Ein weiteres Viertel mehr als sechsmal.

3. Kauf auf Rechnung gefragt
Die meisten Bestellungen über Click & Collect gab es - nach der Warengruppe Bekleidung - bei Unterhaltungsprodukten (43%) und Freizeitartikeln (25%). Aber der Nutzungsgrad von Click & Collect könnte noch höher sein. "Die Bereitschaft der Befragten ist eindeutig da - der Ball liegt bei den Händlern", erklärt Marc Leske, Head of Sales E-Commerce von Creditreform Boniversum. So seien die angebotenen Bezahlarten eine wichtige Stellschraube. 63% der Befragten würden häufiger online gekaufte Ware in den Laden liefern lassen, wenn "Kauf auf Rechnung" angeboten würde. Diese Option liegt bei 22% der Befragten auf Platz eins der gewünschten Bezahlarten. Dicht gefolgt von der Kategorie Sonstige Bezahlsysteme (u.a. Pay Pal und Sofortüberweisung) mit 21% und Barzahlung (17%).
Nach Ansicht der Analysten ist das Potenzial von online bestellen und offline abholen noch lange nicht ausgeschöpft: Rund 40% der Umfrageteilnehmer haben noch nie via Click & Collect bestellt. Es darf aber nicht mehr kosten: 83% aller Befragten würden den Service bei Zusatzkosten ablehnen.

(Für die repräsentative Erhebung wurden 1011 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt.)

Quelle: textilwirtschaft.de vom 6. November 2018

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