WIE GELINGT FLEXIBLE PLANUNG IN DER KRISE?

WIE GELINGT FLEXIBLE PLANUNG IN DER KRISE?

WIE GELINGT FLEXIBLE PLANUNG IN DER KRISE?



Besonders in der Krise hat sich für viele Fashion-Retailer das Thema Planung zur Herkulesaufgabe entwickelt. Corona-Lockdown, Ladenschließungen und die daraus entstehenden Unwägbarkeiten der Branche sind aber nicht die einzigen Gründe. Es liegt vor allem auch daran, dass verschiedenste Personen zu unterschiedlichen Zeiten mit Planung beschäftigt sind, auf unterschiedlichen Ebenen und für mehrere Saisons zeitversetzt planen und vieles von vorgelagerten Planungsstufen abhängt bzw. sich auf nachgelagerte Planungsstufen auswirkt.

Hoher Aufwand, geringer Nutzen?
Umsatzplanung, Warengruppenplanung, Limitplanung, Sortimentsplanung, Beschaffungsplanung, Flächenplanung? Diese Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen. Es gibt heute nichts mehr, was nicht geplant würde. Das ist grundsätzlich noch nichts Schlechtes, aber entscheidend ist die Frage, in welchem Verhältnis Aufwand und Nutzen der Planung zueinander stehen. Diese beiden Seiten der Medaille sind nicht unabhängig voneinander. Im Gegenteil: je höher der Aufwand, desto geringer der Nutzen. Wie kommt das?

Planung als Pflichtaufgabe?
Zunächst lässt mit zunehmendem – gar überbordenden – Aufwand für die Erstellung und Pflege der Planung der Enthusiasmus der Planer rapide nach. Der Sinn und Zweck der Planung wird umso mehr in Frage gestellt, je aufwändiger deren Erstellung ist. Im zeitraubenden Hin und Her der Planungstools, beim nervigen Abstimmen zahlreicher Tabellenkalkulationen, in endlosen Meetings mit anderen Planern: der eigentliche Anspruch, nämlich sich inhaltlich und in Ruhe mit dem Planungsthema auseinander zu setzen und fachlich fundierte Planungszahlen für die nächste(n) Perioden zu erarbeiten, tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Hauptsache schnell fertig, die Planungszahlen lassen sich wenigstens irgendwie begründen und überstehen das nächste Meeting. So wird Planung zur mühseligen Pflichtaufgabe degradiert.

Vertrauensverlust durch zu viele Zahlen und Versionen?
In der Folge kommt es – wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand - zu einem immer stärkeren Vertrauensverlust in die Planung, sowohl bei den Planern selbst, als auch bei deren Abnehmern. Immer seltener werden die Planzahlen zur Basis von tatsächlichen unternehmerischen Entscheidungen, da man ihnen – meist zurecht – immer weniger traut. Was war nochmal die zuletzt abgestimmte Planungsversion? Hat die auch jeder gesehen und abgenickt? Welche Änderungen enthält sie gegenüber der aktuellen Version? Fragen über Fragen.

Einheitliche Planungsstruktur schafft Flexibilität und Übersichtlichkeit!
Extrem komplexe, unübersichtliche und ineffiziente Planungstools und -prozesse führen daher in einen Teufelskreis, aus dem es letztlich nur einen Ausweg gibt: weniger Planen, Struktur vorgeben, aber individuelle Flexibilität und Kreativität ermöglichen, heilige Kühe schlachten, einheitliches Planungstool für alle Ebenen und Planzahlen einsetzen.

Schöne Utopie? Nein! Mit den Planungs-Modulen von IN:FASHION kommen Sie diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher, können mit einer flachen übersichtlichen Planungsstruktur beginnen und später weitere Planungsebenen hinzufügen oder wieder entfernen. Lassen Sie sich inspirieren!

 

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Nutzung zu.