DIE TOP 3 TRENDS FÜR MEHR UMSATZ IM E-COMMERCE

DIE TOP 3 TRENDS FÜR MEHR UMSATZ IM E-COMMERCE

DIE TOP 3 TRENDS FÜR MEHR UMSATZ IM E-COMMERCE



Im E-Commerce-Business ändern sich die Trends oft rasend schnell. Was gestern noch "in" war, ist heute schon wieder "out". Online-Shopping ist einfacher als je zuvor, die Kunden haben immer höhere Ansprüche und sie erwarten ganz selbstverständlich, dass ihre steigenden Erwartungen auch jederzeit erfüllt werden. Es genügt nicht mehr, die Online-Version eines stationären Geschäftes anzubieten. Die Kunden wollen nicht nur schnell etwas aussuchen, bezahlen und sich wieder ausloggen. Sie möchten, dass Online-Shopping für sie zum interaktiven, angenehmen Erlebnis wird. Das E-Commerce-Business wird sich den Wünschen und Vorlieben der Konsumenten anpassen müssen. Drei wesentliche Trends werden den Online-Handel der Zukunft verändern:

1. Interaktive Produktvisualisierung
Eine überzeugende Produktvisualisierung ist eine sehr gute Methode für Händler, ihre Produkte zu präsentieren. Die Kunden können jedes Detail genau betrachten und dadurch Fehlkäufe vermeiden. Eine große Hürde, die einem Kauf oft im Weg steht, ist die Unsicherheit, ob das Produkt auch wirklich echt ist, da die Kunden beim Online-Shopping den Artikel, den sie ins Auge gefasst haben, nicht berühren können. Diese Bedenken können Retailer ausräumen, indem sie hochwertige Bilder des Produkts anbieten, in möglichst vielen verschiedenen Ansichten. Eine stufenlose Zoom-Funktion ermöglicht es den Kunden, ein besseres Gefühl für das Produkt zu bekommen. Wichtig ist auch ein schneller Download, um einen Kaufabbruch zu vermeiden
Demo-Videos und 3D-Imaging sind weitere Möglichkeiten, das Shopping-Erlebnis für die Kunden zu steigern. Die 3D-Technologie wurde mittlerweile so weit entwickelt, dass die Darstellung von besonderen Produktmerkmalen nun problemlos möglich ist. Schwarze, reflektierende oder glänzende Materialien wie z. B. Seide, Leder, Schmuck oder auch Gegenstände mit ungewöhnlicher Form oder Textur können überzeugend präsentiert werden. Eine bessere Kundenbindung ist nicht der einzige Vorteil von 3D-Imaging. Auch die Conversion Rate kann durch den Einsatz dieser Technologie gesteigert werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es möglich ist, mit einer Kombination aus 3D-Imaging, stufenloser Zoom-Funktion und unbegrenzten Konfigurationsoptionen das Online-Shopping in ein emotionales Kauferlebnis zu verwandeln und die Kundenerwartungen zu erfüllen oder sogar zu übertreffen.

2. Künstliche Intelligenz (KI)
Die Zukunft des E-Commerce liegt zweifellos in der künstlichen Intelligenz. Von personalisierten 3D-Avataren und virtuellen, interaktiven Fashion-Beratern bis hin zu absatzfördernden, durch KI-Tools gesammelte Daten – KI führt die E-Commerce-Revolution an. Dabei gilt es, zwei verschiedene Anwendungsbereiche zu unterscheiden: KI im E-Commerce (virtuelle Style-Assistenten und Anprobe-Sessions) einerseits und datenbezogene KI (Datenerhebungen für Produktmanagement und Marketing) andererseits.
Virtuelle Fashion-Assistenten machen Styling-Vorschläge, basierend auf einer Kombination von Algorithmen und persönlichen Vorlieben der Kunden. Auch wenn die Online-Stilberater noch einen weiten Weg vor sich haben, ist das, was vor einigen Jahren noch als Fiktion betrachtet wurde, inzwischen sehr real geworden. Da die Entscheidungsprozesse der Unternehmen immer mehr auf Daten basieren, ist der Bedarf an messbaren Kennzahlen höher denn je. Die Qualität von Conversion Rate, Website Traffic und Kundenbindung sind wichtige Orientierungshilfen für Vermarkter in allen Branchen. Die Daten, die früher noch gar nicht vorlagen, jetzt aber zur Verfügung stehen, sind heute unverzichtbar.
KI-Analytics-Tools sind in der Lage, zu beobachten, wie potenzielle Kunden mit eingebetteten 2D- und 3D-Produktbildern interagieren. Die aussagekräftigsten Kennzahlen können auf einer so genannten Heatmap dargestellt werden. Außer der Dwell Time kann das Tool die Bereiche, für die sich Kunden besonders interessieren, hervorheben. Wenn z. B. viele Besucher einer Produktseite den größten Teil ihrer Dwell Time damit verbringen, bestimmte Details eines Kleidungs- oder Schmuckstücks zu betrachten, kann diese Information für ein Marketing-Team sehr wertvoll sein. Mit Hilfe der gewonnenen Daten sind E-Commerce-Retailer in der Lage, die Produktvisualisierung zu verbessern, Erfolg versprechende Farbkombinationen zu wählen und Bestseller prominent zu präsentieren. Die Produktpositionierung durch Thumbnails kann gezielt gesteuert werden.
Informationen dieser Art sind relativ neu für die Branche, werden aber angesichts der ständig wachsenden Ansprüche immer wichtiger. KI ist zu einem entscheidenen Faktor zur Ermittlung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen geworden.

3. Renaissance des stationären Handels
Durch den Aufschwung im E-Commerce-Business scheint die Zeit des stationären Handels der Vergangenheit anzugehören. Für viele Konsumenten kann jedoch nichts, was der Online-Handel zu bieten hat, das Kauferlebnis in einem Brick-and-Mortar-Store ersetzen. Führende globale Retailer experimentieren deshalb inzwischen mit dem wiederentdeckten Trend des traditionellen Shoppings. Artikel, die online sehr gefragt sind, werden in diesen neu eröffneten Stores angeboten. Tradition und Technologie ergänzen sich im stationären Handel optimal. Um dem Kunden ein reibungsloses Omnichannel-Erlebnis zu bieten, werden z. B. Smart Mirrors und Digital Signage eingesetzt. Der Smart Mirror projiziert Produktinformationen auf einen Bildschirm, während der Kunde die Artikel begutachtet und zeigt an, wo die gewünschten Kleidungsstücke zu finden sind. Digitale Kioske sind im stationären Handel durchaus bekannt. Digital Signage bietet noch mehr Interaktivität. Jede Produktpräsentation, die für Webseiten verfügbar ist, kann auch für digitale Installationen eingesetzt werden, z. B. 3D-Fotos oder Videos. Neben einer besseren Produktvisualisierung kann Digital Signage noch mehr bieten: Wenn Artikel im Store nicht vorrätig sind, bekommt der Kunde einen Code, mit dem er die Ware zu sich nach Hause liefern lassen kann.
Die Digitalisierung im Retail-Business lässt vermuten, dass die Brick-and-Mortar-Stores in den Hintergrund getreten sind. Der Markt reagiert jedoch oft anders als erwartet. Die jüngste Renaissance des In-Store-Shoppings bestätigt das.

Fazit
Verbesserte Produktvisualisierung, KI für fundierte Analysen und zur Verbesserung der Kundenbindung sowie die Neuentdeckung des stationären Handels sind die E-Commerce-Trends, die man im Blick behalten sollte. Die Kombination dieser Trends bildet eine solide Grundlage für eine ganzheitliche Business-Strategie, die darauf abzielt, die Verkaufszahlen zu steigern und den Weg zu ebnen für Markeninnovation und positive Kundenerlebnisse.

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